28. September 2019

frech



Vor etwa 3 Wochen wurde ich auf einen im Netz angebotenen
SAAB 9-5 SC (SportCombi) 2,0 Turbo
aus dem Jahre 2000 aufmerksam
🤓
Der Wagen machte anhand Fotos, Beschreibung und nicht zuletzt
einem attraktivem Preis Appetit
😋
Der Kilometerstand von 278 T bereitet mir bei einem SAAB nicht
unbedingtes Kopfzerbrechen, gerade die 2 Liter Triebwerke gelten
bei ordentlicher Behandlung als extrem Standfest



Heute telefonierte ich dann mit dem Anbieter 📞

Ein mit leichtem Akzent sprechender Typ erzählte direkt los

und war sehr auskunftswillig 🗣

Er besitze den Wagen seit 5 Monaten, habe ihn für sich nehmen

und seiner Freundin als Überraschung seinen Audi A3 geben wollen

Leider wäre die Holde so gar nicht damit einverstanden und wolle lieber

einen Corsa oder Fiesta haben

Daher verkaufe er den Wagen nun wieder, nachdem er im Juli einige

Reparaturen zur Erlangung der frischen Hauptuntersuchung durchführen

ließ, die da seien: 2 neue Allwetterreifen, Bremsscheiben und - beläge

rundum, ein neues Zündschloss, frisches Öl und alle Filter

Der schicke Schwede sei ca 10 Jahre in letzter, seriöser Hand gewesen,

habe keinerlei Kratzer, Beulen, sei innen sehr schön erhalten





Neugierig geworden flitzte ich nach Opladen und war auf einen Schlag

ernüchtert, das könnte unmöglich das Auto aus der Anzeige sein
😱
Ich stand einem verlebten, runtergerittenen Auto gegenüber,
nicht ein Bauteil ohne Beschädigungen, unzählige Kratzer, Macken,
Beulen, hier und da Rostansätze, Unterboden an zwei Stellen unfachmännisch
geschweißt, vordere Stoßstange andersfarbig (Unfallschaden?), der
Innenraum absolut verwohnt, im hinteren Leder ein Brandloch, alles
muffig und leicht nach Rauch riechend, eine arbeitsunwillige Klimanalage,
die versprochene Probefahrt hätte mit entsiegelten Kennzeichen eines anderen
Farhrzeugs stattfinden müssen, was ich dankend ablehnte, usw. usw. . . .
☹️
Allerdings muss ich sagen, dass es auch positives zu berichten gibt:
Sitzheizung und alle elektrischen Helferlein verrichteten ihren Dienst,
die Fahrgestellnummer war i.O. und passte zum Hauptuntersuchungsbericht,
die hinteren Reifen und die komplette Bremse waren neu
😆
Insgesamt herrschte eine merkwürdige Atmosphäre, um mich herum
tauchten immer wieder seltsame, vermutlich mit einer Vergangenheit im Zarenreich
einzugruppierende Gestalten auf und ich wollte nicht zu arg auf diese Frechheit des Angebots
reagieren, hielt mich recht bedeckt, spielte weiterhin den eventuell
Interessierten und verabschiedete mich nach etwa einer Stunde wieder

Trotz allem verhandelte ich und drückte den noch vor drei Wochen
für 2.299,- und nun bei 1.999,- ausgepreisten Alltagselch letztlich auf
1.700,-  👆🏻🤓
Okay, für einen individuellen Familienkombi abseits des Mainstreams,
fahrbereit und mit frischer Prüfplakette, ein fairer Kurs, aber nicht das
was ich mir für mich vorstelle könnte

Hier die ungeschönten Bilder bzw. das was mir als vermeindliches
Sahnestückchen
präsentiert wurde



Tja, so etwas ist leider nur zu oft Realität . . .

warum sagen (und schreiben) die Leute nicht die Wahrheit ?
😤

Also auch in diesem typischen Fall, außer Spesen nix gewesen





24. September 2019

update: Markus macht Urlaub



Vorhin schickte mir Markus folgende Nachricht :

Wieder daheim 😎 ohne ADAC 😜
4363 km, 471 l Diesel, 10 l Öl 🙈
ein Scheibenwischer inklusive Arm
mindestens 10 Gummis am Fahrwerk 😩
unzählige Wassereinbrüche und Kratzer
klingt nach gelungenem Urlaub 😄😄



keine schlechte Bilanz für einen Land Rover
😂


Auf der Rücktour knackte der wackere Engländer die 150.000 Km Marke


Da der Wagen ein Vorleben im Tagebau bei der Rhein-Braun vorzuweisen hat,
ist der im Verhältnis zum Zustand des Wagens gesehene niedrige Kilometerstand
nicht verwunderlich . . . Markus übernahm den Wagen vor rund 10 Jahren
mit einem Tachostand von 90 Tausend Kilometer
 👻


Prima dass Ihr wieder gut gelandet seid
💪😎




22. September 2019

Markus macht Urlaub



Mein Kollege Markus startete vor 3 Wochen in den Urlaub
😊
Die Route führte mit dem Landy über Österreich, Slowenien,
Kroatien, Montenegro, Albanien bis nach Griechenland

Ab und an schickte er mir Bilder, welche ich hier nun gebündelt zeige


Start am 02.09.

Erste Kollateralschäden auf den ersten Kilometern der A3
Ein verlorener Wischerarm zwang dazu, wenigstens den zweiten
behalten zu wollen und mittels Schnur vor dem Totalverlust zu bewahren

tja, ein Landy muss an der Selbstzerstörung gehindert werden
😄


der Weg ist das Ziel

ein kleiner Eindruck per Clip


Die zufällige Begegnung mit einem anderen deutschen Päärchen
im Landy, ergab ein paar gemeinsame Tage und Kilometer

 Hier ein, wie ich finde, beeindruckender Clip
 

dann ging es wieder alleine weiter

traumhafte Stellplätze
 

Auf der Rücktour zwang dann in Montenegro ein
an der Ölpumpe gelöster Schlauch, mit fast zu spät
bemerktem  Motorölverlust, zum Werkstattaufenthalt
😳
Dank überaus freundlicher und hilfsbereiter Bevölkerung
konnte die Fahrt alsbald fortgesetzt werden . . . Glück gehabt


Nach dreieinhalb Wochen Reisezeit, soll dann
in 3 Tagen die Ankunft zu Hause sein

good luck
💪😎