18. Februar 2026

avantgardistische Instandsetzungen - Teil XVI - und HU

 
Der letzte Ölwechsel am T-Modell fand noch beim Vorbesitzer
im November 2023 und vor 11.500 Km statt

Am 15. Februar 2024, also vor exakt 2 Jahren erwarb ich dann
den Wagen mit einem Kilometerstand von 207.000 Km,
nun zeigt der Zähler 217.000 Km

Da ich Motoröle generell nur etwa 10 bis 15 Tausend Kilometer
fahre, egal welches Auto, auch wenn es sich um Longlife-Öl handelt
und der Wechselintervall werkseitig nur alle 30 T Kilometer
vorgesehen ist, wechselte ich nun das Öl des Kombis

Ich bugsierte den Benz auf die Grube und ließ das alte Öl ab



Während das Öl auslief, wechselte ich den Papier-Ölfiter
und schraubte dazu das Ölfiltergehäuse auf


Der alte Ölfiltereinsatz war augenscheinlich mehr als überfällig


Ich ersetzte die drei Gummiringdichtungen des Ölfilterhalters



Dann montierte ich das Ölfiltergehäuse mit dem neuen Filtereinsatz




Das Ölfiltergehäuse zog ich mit 22 Nm an


Nachdem ich die Ölablassschraube mit neuem Kupferdichtring versehen
und wieder eingeschraubt hatte, füllte ich 6 Liter frisches Motoröl ein


Anschließend tauschte ich den Luftfilter, sowie den Innenraumfilter


Zunächst entfernte ich den Deckel des Luftfilterkastens



Ich entnahm den Filtereinsatz



Dann saugte ich den Luftfilterkasten aus . . .


. . . setzte den neuen Filtereinsatz ein und verschraubte den Deckel wieder


Dann kam der Innenraumfilter dran


Ich hatte einen besseren Aktivkohlefilter als den bislang verbauten
normalen Papierfilter besorgt



Ich entfernte die Kunststoffabdeckung über dem Luftfilterkasten


Danach demontierte ich den Luftfilterkasten, der vor dem Gebläsemotor sitzt




Hier im Vergleich alter, normaler Papierfilter und neuer Aktivkohlefilter


Dann saugte ich den Bereich unter dem Luftfilterkasten aus . . .


. . . setzte den neuen Filter in das Gehäuse und verbaute wieder alle Komponenten


Ich hatte auch neue Zündkerzen bestellt, die ich ebenfalls montierte


Zunächst entfernte ich die Motorabdeckung



Dann löste ich die Verschraubungen der Zündspulen


Zog die Stecker ab . . .


. . . zog die Zündspulen von den Zündkerzen ab . . .




. . . und schraubte die Zündkerzen raus



Der Zustand der alten Kerzen offenbarte ein sehr gutes Brennbild



Hier Neue Zündkerze neben alter


Dann setzte ich die neuen Kerzen ein und zog sie mit 22 Nm fest


Nachdem die Zündspulen wieder eingesetzt waren, zog ich deren
Verschraubungen mit 8 Nm fest und setzte die Abdeckung drauf


Dann kümmerte ich mich um den letzten verbliebenen Mangel,
den der TÜV-Prüfingenieur festgestellt hatte, die angerosteten
hinteren Bremsleitungen


Nach entfernen des linken Hinterrads, löste ich zwei Befestigungsmuttern
der Radhausschale, bog diese vorsichtig hoch, um an den Bereich
der Bremsleitung zu gelangen, der von Korrosion befallen ist




Bereits im Herbst bei der Montage der Winterräder hatte ich die
Stellen gesehen und mit Rostumwandler behandelt, sodass sich
nun nicht unbedingt viel neuer Rost gebildet hatte, der sich leicht
mit Schmirgelpapier entfernen ließ




Dann behandelte ich die Bremsleitung mit speziellem Wachs
auf Wollfett-Basis, der den Rost umhüllt und bekämpft






Dann erfolgte die gleiche Prozedur auf der Beifahrerseite




Am nächsten Tag fuhr ich wieder zur TÜV-Prüfstelle und siehe da . . .


. . . der Prüfer war sehr zufrieden und erteilte sofort die begehrte
Plakette mit dem Befund „ohne Möngel“
😃


Jippiiiiiieeee 🤗 ich freue mich

Kapitel „HU am T-Modell“ abgeschlossen



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