Ende November letzten Jahres half ich Markus bei den
Arbeiten an seinem Defender zur Vorbereitung für
ein mehrmonatiges Sabbatical
😀
Markus und Chris arbeiteten dann noch bis Mitte Dezember
an dem Overlander und beluden ihn anschließend
Packen a la Markus 🤣
Dann brachen sie etwas verspätet als ursprünglich geplant
mit Hündin Zoe zur großen Reise bis nach Mauretanien auf
Am 31.12. wurde kurz bevor es auf die Fähre nach Tanger ging,
das erste Mal seit Abfahrt getankt und so wurden, die Tanks
noch einmal vollständig mit "gutem Diesel" befüllt
😁
Nicht nur Zoe war gespannt auf den anderen Kontinent
😍
An Neujahr ging es dann in Marokko weiter und wenig später
traf man Freunde mit ihrem Renault Allrad LKW,
die man auf der letzten Reise kennenlernte
Nicht nur aus Sicherheitsgründen wollte man gerade durch
Mauretanien gemeinsam reisen
😊👍🏼 sehr vernünftig
Beim Aufenthalt in Sidi Kaouki war dieser nette Zwitterbulli T2a/b zu sehen
😍
Zu meinem Geburtstag sandten mir die beiden Glückwünsche aus Essaouira
🙏🏼😀
Der Landy lief zu voller Zufriedenheit
😂
In der Wüste hilft man sich gegenseitig 💪🏼😎
Anschließend durfte Markus in dem Truck probesitzen
😊
Auch die eigenen Fahrzeuge bedurften steter Wartungsarbeiten
😉
Vier Tage lang ging es entlang der Erzbahnstrecke 🙂
Und am 22. Januar war Mauretanien erreicht 🐪
Nach 450 Kilometern Rüttelpiste zeigten sich die ersten
Materialermüdungen . . . der Lenkstangen-Unterfahrschutz
musste von einem Dorfschmied nachgeschweißt werden
👏🏼
Trotz unzähliger Fahrten durch losen Sand lag der Verbrauch des
schweren Landy bei moderaten 14,5 Liter, da kann man nicht meckern
✌🏼😃
Aber dann kam es dicke, nach 70 km übelster Rüttelpiste
machte sich im Wagen penetranter Dieselgeruch breit
Der hohe Dieselstand im Durchlauftank hatte eine kleine Fontäne
oben auf dem Haupttank verursacht
😱
Also ging es zurück zum Ausgangspunkt und man schaute
nach der Ursache:
ein Schweißpunkt vom Schwallblech war ausgerissen und
hatte ein rundes Loch verursacht durch das bei zu hohem
Stand der Kraftstoff austrat
Die notdürftige Reparatur hielt leider nur weitere 70 km Rüttelpiste,
aber man entschied, weiter zu fahren und die Tanks einfach
nicht mehr so hoch zu befüllen
Weiter ging es über Atar bis nach Nouakchott, 470 Km offroad,
meistens ohne Piste oder Spuren
😀
Insgesamt begegnete man selten Menschen
Und wenn es Begegnungen gab, war Zoe stets die „Eisbrecherin“
🥰
In Mauretanien traf man nur selten Touries, aber dann zufällig quasi
„Nachbarn“, ein Pärchen im Mercedes G-Modell aus der selben Stadt
. . . die Welt ist ein Dorf
😅
Einfahrprogramm abgeschlossen 😅
Dann ging es zurück nach Marokko mit Aufenthalt in Dakhla
und endlich gab’s mal wieder zivilisierte Erfrischungen
🍹😅
Bombenstimmung 🫣 beim Gasumfüllen
🛠️😄 und immer wieder Wartungsarbeiten
Alleine ging es dann über das Antiatlasgebirge
10.000 Km seit Abfahrt 😎
Die Wüste blüht . . .
. . . und die Antilopen freut es
Nacht in Erg Chegaga
Bei jeder Gelegenheit wurde mühevoll Frischwasser gebunkert 💦
Tagelang keine Menschenseele
Übernachtung im „kleinen Erg Zaher“
Sternenhimmel über der Wüste
Und der männliche Spieltrieb wurde auch ausreichend befriedigt😜
Ausfahrt aus dem Qued Draa
übernachten in Zagora
In Marokko gab es dann einen ausgedehnteren Ölservice 🛠️
. . . inklusive Wagenwäsche . . .
. . . und heißem Erfrischungsgetränk 🫖 😃👍🏼
Wurde der Service auch ordentlich im Checkheft vermerkt? 😂
Nochmal Leckereien bevor Ramadan beginnt 😋
Suchbild 🔍 wo ist der Landy?
Übernachtung mit Zaungast 🐕
tolle Strecke im Hohen Atlas
das Eckige muss in‘s Dreckige 🤣
Suchbild in Chefchauoen - der blaue Stadt = wo ist der Landy?
😁 entdeckt
leider im Regen, aber der Stimmung tut‘s kaum Abbruch ☔️
Und dann gab es eine kurze Begegnung mit einer Legende,
einem erfahrenen Weltenbummler mit seinem Citroën 2CV,
der nicht nur von der Szene gefeiert wird
😃
🎉 schöner Kilometerzwischenstand 🎈
Markus‘ Aussage zu diesem an der Fähre in Tanger gesichteten Vehikel:
„die Reise lehrt Bescheidenheit, bevor man über Toller-Hecht-Dasein nachdenkt“
😅 jepp, wohl wahr
Zurück in Europa . . . endlich wieder gute Kraftstoffqualität
Da reist man 15.000 Km bis nach Afrika und zurück in Europa
zerstört auf glatter, französischer Autobahn ein Stein die Frontscheibe
😩
In Luxemburg zeigte sich Dan noch, dass die Leckage am Tank nicht
besser geworden ist . . . aber die Heimat ist zum Greifen nah
Insgesamt dauerte die Reise 3 Monate und war 15.600 Km lang
🏆 🥇
Und abgesehen von mehrfach zugesetzten Dieselfiltern, vermutlich
aufgrund schlechter Spritqualität und der Problematik mit dem Tank,
schlug sich der Landy inklusive aller Umbauten echt wacker
Alle Mühen (und Investitionen) der vorangegangenen knapp zwei Jahre
haben sich gelohnt und echt bewährt
Markus und Chris, Ihr könnt stolz auf Eure Arbeit sein 👏🏼😃✌🏼
Schön dass Ihr wieder da seid
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